Peter Gbiorczyk


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Aus dem Vorwort

FRIEDRICH GRIMM ist in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts über vierzig Jahre lang der einflussreichste reformierte Theologe, Pfarrer, Inspektor und Konsistorialrat in der Grafschaft Hanau. Untersucht und dargestellt werden zunächst die Prägungen, die er durch seine Studien an den Hohen Schulen in Hanau und Bremen erfahren hat.

 

Dann werden seine Theologie und Frömmigkeit vor allem durch Auswertung seiner systematisch- und praktisch-theologischen Schriften, seiner Arbeit als Herausgeber von Gesangbuch und Katechismus, seine Rundschreiben an die in den Gemeinden verantwortlichen Pfarrer, Schulmeistern und Kirchenältesten, sowie seine Optionen in Konflikten um die Lehre verdeutlicht.

 

Das zweite Ziel dieses Buches wird durch den Untertitel deutlich: Religiöse Traditionen in der Familiengeschichte bis zu den Brüdern Grimm.

 

Dabei geht es um eine umfassendere Darstellung der durch FRIEDRICH GRIMM und andere Familienangehörige begründete und in den nächsten Generationen weiter wirkende reformierte Frömmigkeit und die darin verwurzelte Lebensphilosophie und Lebensgestaltung in ihren Kontinuitäten und Wandlungen, die weiter über seinen Sohn, den Steinauer Pfarrer FRIEDRICH GRIMM D. J., den Amtmann PHILIPP WILHELM GRIMM und schließlich zu dessen drei Söhnen JACOB, WILHELM und LUDWIG EMIL führen.


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